19.08.2015  >>  THE ECONOMIST

The Economist kündigt weltumspannendes Event „Pride and Prejudice“ an

Global vernetztes 24-Stunden-Event der Economist Group am 03. März 2016 über die wirtschaftlichen und sozialen Kosten der Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT)

London, 19. August 2015 – Am 3. März 2016 veranstaltet The Economist Events, die Veranstaltungssparte des internationalen Wirtschaftsmagazins The Economist, unter dem Titel „Pride and Prejudice“ zum ersten Mal ein weltumspannendes 24-Stunden-Event in drei Städten. In Hongkong, London und New York nehmen Rednerinnen und Redner an einer Reihe von global ausgerichteten Diskussionen über die Zukunft der LGBT-Bewegung und ihrer Auswirkung auf Unternehmen und Wirtschaft teil. Die Standorte und Redner werden mit Live-Video-Sessions verknüpft. Mit Blick auf die für ihre jeweilige Weltregion heikelsten Punkte setzen sich politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger dabei insbesondere mit einer Frage auseinander: Was sind die Kosten der LGBT-Diskriminierung?

Während die USA gerade mehr als zwanzig anderen Ländern folgt und die gleichgeschlechtliche Ehe als ein gesetzliches Recht anerkennt, leben Millionen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender in Ländern, die homosexuelle Menschen kriminalisieren. Weltweit reichen die Konsequenzen von leichter Intoleranz bis hin zu schweren Strafen wie Gefängnis oder sogar Todesurteile. Unternehmen versprechen sich zwar Wettbewerbsvorteile, wenn sie sich in gesellschaftlichen Fragen aufgeschlossen zeigen, doch in vielen Organisationen bleibt das Schubladendenken eine gewaltige Barriere für die Weiterentwicklung.

Bedeutende und nachhaltige Veränderungen erfordern einen Mix von Strategien – dazu gehören Gerichtsverfahren, Gesetzgebung, diplomatischer Druck und ein langer Prozess der sozialen und kulturellen Anpassung. Daniel Franklin, Executive Editor von The Economist: „The Economist unterstützt gleiche Rechte für LGBT seit langem. Bereits vor fast zwanzig Jahren haben wir uns in einer Titelgeschichte ("Let them wed", 1996) für die gleichgeschlechtliche Ehe eingesetzt. Die Fortschritte sind seitdem riesig, aber ungleich verteilt – und genau das macht eine globale Diskussion über die Kosten der LGBT-Diskriminierung so notwendig.“

Elena Sukacheva, Senior Vice President und Managing Director Content Solutions Unit und Global Events: „The Economist setzt sich zum Ziel, die wahren Kosten der LGBT-Diskriminierung für Unternehmen und die Gesellschaft anhand von neuen Forschungsergebnissen zu analysieren und mit einer breiteren Palette von Stakeholdern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft als je zuvor zu diskutieren. Drei aufeinanderfolgende Events im Zeitraum von 24 Stunden sind eine Premiere für The Economist Group.“

Über The Economist (www.economist.com):
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