17.04.2013  >>  THE ECONOMIST

Auto-Special im neuen Economist

Wirtschaftsmagazin The Economist veröffentlicht am Freitag (EVT 19. April) 15-seitiges Special zu Autoindustrie

London / Genf, 17. April 2013 – Ein Jahrhundert nachdem Henry Ford und seine Ingenieure der Massenproduktion von Autos den Weg bereiteten, sieht das historische Vehikel, dass die Welt auf Räder stellte, seinen modernen Nachkommen immer noch sehr ähnlich. Aber wie werden Autos und die Industrie, die sie produziert, in Zukunft aussehen? Diesen Freitag (EVT 19. April 2013) veröffentlicht The Economist eine 15-seitige Spezialbeilage, in der das Wirtschaftsmagazin darlegt, warum sich Fahrzeuge und Industrie in den nächsten zwei bis drei Dekaden so sehr verändern könnten, wie im gesamten Jahrhundert zuvor.

Dabei beleuchtet The Economist den Umstand, dass die meisten Autos wohl schon am Ende dieser Periode von alleine fahren werden. Das Steuerrad und die Pedale, beides integrale Bestandteile von motorisierten Vehikeln seit der Zeit von Henry Ford, werden möglicherweise überflüssig. Das Special erklärt, inwiefern das automatische Fahren Auswirkungen weit über die Autoindustrie hinaus haben wird.

Bereits heute ist um die Frage des besten Antriebs für Autos ein technologischer Wettstreit entbrannt. Die Auswahl reicht dabei von Kohlewassertoff-Antrieben, gewöhnlichen Verbrennungsmotoren, elektrischen Batterien, Wasserstoff-Brennstoffzellen, natürlichem Erdgas bis hin zu einer Reihe von hybriden Systemen, die mehr als eine Kraftquelle nutzen. Selbst in drei Jahrzehnten erscheint es wahrscheinlich, dass noch kein klarer Gewinner aus diesem Rennen hervorgegangen sein wird. Die Fahrzeuge auf den Straßen werden wesentlich variantenreicher als heute. Um weiterhin im Wettbewerb zu bleiben, müssen die Autohersteller laut The Economist daher kräftig in Forschung und Entwicklung investieren. Mit gleichzeitig sinkenden Herstellungskosten wird das Auto zu einem Smartphone auf Rädern: Teuer in der Entwicklung und Vermarktung aber günstig in der millionenfachen, variablen Massenfertigung.

Doch wird es für sie überhaupt noch einen Markt geben? Autohersteller sorgen sich, weil junge Menschen in den wohlhabenden Ländern es nicht mehr so eilig haben, das erste Auto zu besitzen, wie die Generationen vor ihnen. Während Car-Sharing und die Kurz-Miete beliebter werden, sinkt der Wunsch, selbst ein Auto zu besitzen. The Economist fragt in seinem Special, ob das „Peak Car“-Zeitalter beginnt, in dem Städte für den Individualverkehr zunehmend zu verstopft sind und die Bewohner auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen? Bleibt die Nachfrage nach teuren Luxus-Autos, die momentan die dicksten Margen abwerfen, hoch? Und welche Auswirkungen wird der Anstieg von verfügbarem Einkommen in den Schwellenländern auf die diversen Sektoren des Marktes haben?

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