07.07.2015  >>  OTTO WULFF

Runder Tisch für Baugebiet Ottensen 60: Erste Einigung und Architektenwettbewerb

• Eigentümer einigten sich mit der Anwohnerinitiative Otte60 in vielen Punkten.
• Erste Maßnahmen für eine anwohnergerechte Bebauung des Grundstücks wurden vereinbart.
• Architektur-Gutachterverfahren wird abgestimmt und ausgeschri

Hamburg, 07. Juli 2015 ─ Beim 4. Runden Tisch trafen sich gestern Abend der Grundstückseigentümer Christian Gloe mit der von ihm beauftragten Otto Wulff Projektentwicklung und Vertretern der Anwohnerinitiative Otte60 im Gemeindesaal der Paul-Gerhardt-Kirche in Ottensen. Zusammen besprachen sie die Eckpunkte für das zwischen Hohenzollernring, Friedensallee und Große Brunnenstraße gelegene Wohnungsbauprojekt Ottensen 60.

Mit dem Ziel eine Bebauungsform zu finden, die sowohl den Bedürfnissen der Anwohner, als auch den Bauherren gerecht wird, einigten sich die Teilnehmer auf die folgenden Maßnahmen:

•    Einleitung eines Gutachterverfahrens nebst Verschattungsstudie durch die Architekten
•    Erstellung eines Verkehrsgutachtens
•    Erwägung der Möglichkeit, Baukörper in unterschiedlichen Höhen zu bauen
•    Festlegung, dass 30 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert werden
•    Prüfung der Möglichkeit, Baugemeinschaften in das Projekt einzubringen

Es soll ein qualitativ hochwertiger Städtebau entwickelt werden, der den Ansprüchen der Nachbarn gerecht und den Innenhof aufwerten wird. Daher haben sich Eigentümer und Projektentwickler dafür entschieden, ein Architektur-Gutachterverfahren („Architektenwettbewerb“) auszuschreiben, um neue Entwürfe und Ideen für das Projekt zu sammeln. In der Jury des Wettbewerbs wird auch die Initiative Otte60 sitzen.
Weiterhin gehen Eigentümer Gloe und die Otto Wulff Projektentwicklung auf die von der Anwohnerinitiative geäußerten Sorgen ein und gewährleisten für das Wohnungsbauprojekt:

•    Optimierungen der Ein- und Ausfahrten hinsichtlich der Schallentwicklung
•    Die Entsiegelung der Flächen und Schaffung neuer grüner Freiräume
•    Das Einhalten vorgeschriebener Abstandsflächen zu vorhandenen Häusern

Christian Gloe, Ottenser in dritter Generation und Eigentümer der Flächen: „Auch der Wettbewerb ist ein deutliches Entgegenkommen in Richtung Otte60, denn wir werden dadurch weitere Zeit verlieren und er wird uns auch finanziell nicht unerheblich belasten. Aber nach acht Jahren Planung möchten wir endlich mit dem Wohnungsbau beginnen. Leider haben die bisher vorgestellten Entwürfe bei der Initiative Otte60 nicht ausreichend Zustimmung gefunden. Mit einem Architektur-Gutachterverfahren möchten wir daher Anwohner und Politik in den Bebauungsprozess einbinden. Wir hoffen, auf diesem Wege gemeinsam mit der Anwohnerinitiative Otte60 eine konstruktive und einvernehmliche Lösung zu finden, die den Interessen beider Seiten entspricht.“

Stefan Wulff, Geschäftsführer der Otto Wulff Projektentwicklung: „Hamburg benötigt dringend mehr Wohnraum. Deshalb möchten wir diesen laut Bezirkspolitik, Bezirksamt und Senat hervorragend geeigneten Wohnungsbaustandort nutzen, um 120 bis 140 neue Wohnungen zu schaffen, unter anderem auch für junge Familien und Geringverdiener. Mit den festgelegten Maßnahmen haben wir nun eine Grundlage, um die richtige Form der Bebauung im Sinne aller Beteiligten zu finden.“  

Hintergrund:
Das Baugebiet Ottensen 60 liegt zwischen Hohenzollernring, Friedensallee und Große Brunnenstraße. Das Grundstück ist ca. 9.400 Quadratmeter groß, 120 bis 140 neue Wohnungen sollen dort entstehen. Viele der Flächen stehen seit Jahren leer, weil die Bauplanung nicht vorankommt und der Eigentümer auf Mieteinnahmen verzichtet. Mehr Infos gibt es ab dem 08. Juli 2015 auf der neu geschaffenen Projekt-Website www.ottensen60.de.

Presse-Kontakt: Carmen Mecke | plümer)communications
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