25.01.2016  >>  KALO

Rauchwarnmelderprüfung: KALO warnt vor Trickbetrügern und gibt Hinweise zum richtigen Umgang

Seit einigen Tagen mehren sich die Hinweise auf Trickbetrüger, die sich als Wartungspersonal für Rauchwarnmelder ausgeben

 

Hamburg / Dresden, 17. Dezember 2015

 

Auf Sachsen kommt die Rauchwarnmelderpflicht zu: Die vom Landtag gestern Mittwoch (16.12.2015) beschlossene Rauchwarnmelderpflicht für Neu- und Umbauten wird ab dem 1. Januar 2016 rechtskräftig. Wie jetzt aus einer Erhebung des Messdienstleisters Kalorimeta (KALO) hervorgeht, müssen im Freistaat Sachsen so jährlich mehrere Tausend Wohnungen und zehntausende von Wohnräumen neu mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. Seit 2011 wurden in Sachsen im Schnitt rund 6.000 Wohnungen mit rund 29.000 Wohnräumen fertiggestellt. 2014 waren es im ganzen Bundesland 7.190 Wohnungen mit 35.615 Wohn-räumen. 

 

Die Feuerwehr warnt vor einer unsachgemäßen Installation der Rauchwarnmelder. Diese kann zu kostspieligen Fehleinsätzen führen. Alleine in Hamburg musste die Feuerwehr 2014 etwa 1600-mal aufgrund von Rauchwarnmelder-Fehlalarmen ausrücken. Entstehende Kos-ten bei Schäden, beispielsweise durch von der Feuerwehr aufgebrochene Türen, müssen in der Regel vom Vermieter getragen werden. 

 

Vorgeschrieben ist die Ausstattung aller Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, also Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die aus diesen Räumen als Rettungswege hinausführen. Verantwortlich für die die Erfüllung der Ausstattungspflicht sind der Bauherr beziehungsweise die Eigentümer oder Vermieter. 

Volker Eck, Mitglied der Geschäftsleitung bei KALO: „Wir begrüßen die Entscheidung des sächsischen Landtags, die Rauchwarnmelderpflicht für Neu- und Umbauten einzuführen. Insbesondere aus Mieterschutzgründen sowie zur Sicherung der Eigentumswerte empfehlen wir Wohnungsunternehmen, Verwaltungen und Eigentümern jedoch unabhängig von dieser neuen gesetzlichen Grundlage, auch Bestandsbauten konsequent mit Rauchwarnmeldern auszustatten."
Dienstleister wie KALO unterstützen die Wohnungswirtschaft bei der kostengünstigen Be-schaffung sowie fachgerechten Installation und Wartung der Rauchwarnmelder.

 

Hamburg; 25. Januar 2016 - Seit Januar 2016 gibt es in 14 Bundesländern die Pflicht zur Installation und regelmäßigen Wartung von Rauchwarnmeldern. Wie Medienberichte derzeit verstärkt suggerieren, machen sich immer wieder auch Trickbetrüger diesen Umstand zunutze. Diese geben sich als Wartungspersonal aus und verschaffen sich so ungehindert Zugang zu Wohnungen. 

Obwohl keine bestätigten Meldungen vorliegen, laut denen solche Fälle aktuell häufiger vorkommen würden als in vergangenen Jahren, rät der Messdienstleister KALO generell zur Vorsicht, wenn Wartungspersonal unangemeldet vor der Tür steht. 

 

  • Jeder Wartungs-, Montage- und Ablesetermin wird bei KALO durch die Serviceorganisation mindestens sieben Tage zuvor mittels Hausaushang oder Direktbenachrichtigungskarte mit einem konkreten Zeitfenster angekündigt. Insbesondere die Direktbenachrichtigungskarte stellt sicher, dass jeder Mieter eine persönliche Vorab-Information über anstehende Servicetermine erhält. KALO emp-fiehlt daher die Verwendung der Benachrichtigungskarte
  • Die Wartung erfolgt den gesetzlichen Vorschriften entsprechend etwa alle zwölf Monate, wobei der Zeitraum auch um bis zu drei Monate variieren kann. Hat es in einem Haushalt erst kürzlich eine Wartung der Rauchwarnmelder gegeben, ist Vorsicht geboten
  • Grundsätzlich gilt es außerdem, nur Wartungspersonal oder KALO-Mitarbeitern Zutritt in die eigene Wohnung zu gestatten, wenn sich diese zum Beispiel durch einen Ausweis oder eine Beauftragung legitimieren können. Die Wartungen werden zudem niemals von der Feuerwehr durchgeführt
  • Bei nicht funkenden-Messgeräten (z.B. Heizkostenverteiler) erfolgt die Wartung zudem häufig im Rahmen der Jahresablesung. Eine separate Wartung ist unüblich und sollte kritisch hinterfragt werden
  • Bestehen Zweifel an einem Wartungsauftrag, kann ein Anruf bei dem Unternehmen, das normalerweise die Überprüfung der Rauchwarnmelder vornimmt, für Klarheit sorgen. Diese Information kann der Mieter dem Hausaushang oder der Direktbenachrichtigungskarte entnehmen
  • Vermeiden kann man das Risiko durch die Verwendung von ferninspizierbaren Rauchwarnmeldern wie kaloREMOTUS von KALO. Die jährliche Instandhaltung per Funk macht eine Wartung des Rauchwarnmelders vor Ort überflüssig. Das erschwert Trickbetrügern den Zugang zu den Räumlichkeiten. Nähere Informationen zu ferninspizierbaren Rauchwarnmeldern finden Sie auf www.kalo.de  

 


Über KALORIMETA

Die KALORIMETA AG & Co. KG bietet kompetente Mess-, Analyse- und digitale Abrechnungs-dienstleistungen für mehr als 1,5 Millionen Wohnungen in ganz Deutschland. Von der schnellen Verbrauchskostenabrechnung, 84 Prozent innerhalb von 7 Tagen, der Wartung von kontrollierten Wohnraumlüftungsanlagen über professionelle Legionellenprüfung bis hin zum zuverlässigen Rauchwarnmelderservice bietet KALO mit Hilfe ihrer bundesweiten Serviceorganisation professionelle Dienstleistungen für die Wohnungswirtschaft. Hierfür setzt KALO 8,8 Millionen eigene Messgeräte und Rauchwarnmelder ein. Für ihre Kunden beschäftigt KALO insgesamt 1.500 Mitarbeiter und selbstständige Werkunternehmer im Innen- und Außendienst. (www.kalo.de)